Toni Finsterbusch: “Jerez abhaken und nach vorne schauen”

FINSTERBUSCH_fwkon_10s2070Es kann nur besser werden: Für Motorrad-Rennfahrer Toni Finsterbusch blieb nach dem verkorksten Moto3-Rennwochenende im spanischen Jerez zumindest diese positive Erkenntnis. Nach einem Sturz im Qualifying musste der 19-jährige Sachse das Rennen wegen starker Schmerzen vorzeitig beenden. Derweil feierte der spanische KTM-Pilot Maverick Viñales seinen zweiten Sieg im dritten WM-Lauf. 

“Das Qualifying ist sehr unglücklich für mich verlaufen. Auf einer schnellen Runde bin ich gestürzt, weil ein anderer Fahrer einen Motordefekt hatte und die Strecke mit einer Ölspur verschmiert war. Ich bin mit dem Fuß im Motorrad hängen geblieben und habe mich dabei verletzt”, erklärte Finsterbusch: “Im Rennen bin ich mit Schmerzmitteln gestartet. Aber nach zwei Runden habe ich meinen Fuß nicht mehr gespürt. Ich konnte nicht mehr schalten, bin an die Box gefahren und habe das Motorrad abgestellt.”

Finsterbusch bleibt trotz des Ausfalls zuversichtlich: “Ich muss Jerez jetzt abhaken. Daheim werde ich zum Arzt gehen und den Fuß untersuchen lassen. Anschließend beginnt dann bereits die konzentrierte Vorbereitung auf das Rennen in Le Mans.” Die 4,18 Kilometer lange französische Rennstrecke ist in 14 Tagen Schauplatz des vierten Saisonrennens. Auf Finsterbusch und das Kiefer Racing-Team wartet eine Menge Arbeit. “Ich habe kaum Erfahrung auf der Strecke und nur wenige Daten zur Verfügung. Wir werden aber alles geben, um ein gutes Ergebnis einzufahren”, verspricht Finsterbusch.