Comeback in Portimão (Portugal)

Toni hat kurzfristige die Chance erhalten im italienischen Team Goeleven in der Europameisterschaft Superstock 600 zu fahren. Sein erstes Rennen nach einer Zwangspause von über 7 Monaten bestreitet Toni am 06.06.2015 im portugiesischen Portimão (Portugal). Ohne Test und Vorbereitung stieg er am Freitag erstmalig auf eine Kawasaki 600.
Im 2. Training rutschte er zu allem Überfluss in einer Ölspur aus und ging zu Boden. Die Mechaniker des Teams reparierten das Bike in kürzester Zeit und Toni konnte noch ein paar Runden fahren. Mit Startplatz 18 war er nicht zufrieden. Im Rennen konnte er die Lücke zu Position 13 mit sehr guten Rundenzeiten schliessen. Nachdem er auch Julian Puffe überholte musste er weit gehen und fuhr als 14ter über die Ziellinie. Die ersten 2 Punkte in der EM war im Team und für Toni Anlass zur Freude. Toni bemerkte nach dem Rennen:“ Das Rennen war nicht schlecht.“

Das Team und Toni haben sich geeinigt auch das nächste Rennen in Misano (Italien) in 2 Wochen zusammen zu arbeiten.

Portimao: Julian Puffe und Finsterbusch holen Punkte
Toni Finsterbusch: Comeback in Portimão

Erstes Top-10-Resultat

4. Lauf / Barcelona

„Es lief nicht schlecht“ grinst er nach dem Rennen.
Toni lieferte ein starkes Wochenende ab. Mit Startplatz 16 legte er das Fundament für das Rennen. Im Rennen selbst verbessert Toni seine Rundenzeit noch mal um eine halbe Sekunde.
Toni Finsterbusch: „Es lief nicht schlecht. Ich hatte einen guten Start, war aber in der ersten Kurve etwas zu zaghaft. Trotzdem habe ich Plätze gut gemacht, aber es wäre mehr möglich gewesen. In der ersten Runde habe ich ein paar Fehler gemacht.
Ich wollte Chesaux überholen, aber der machte die Linie zu und ich musste eine weite Linie nehmen. Dadurch kam ich nicht ideal aus der Kurve heraus und verlor einige Plätze. Doch ich habe mich wieder nach vorne geschoben und den Kampf in meiner Gruppe gewonnen. Leider wurde das Rennen nur über 9 Runden gefahren.
Etwas zu kurz.“

Das nächste Rennen findet am 06.07.14 in Albacete statt.

Finsterbusch fährt nach einem Jahr Abstinenz in die Punkte

2. und 3.  Lauf / Aragon

Toni Finsterbuschs erstes Moto 2 Rennen der CEV Meisterschaft in Jerez endete bereits in der Aufwärmrunde. Der Elektrikteufel trieb sein Unwesen in der AJR-Maschine und Finsterbusch musste in die Boxengasse rollen.

Im Motorland Aragon sollte alles Besser werden. Zwei Rennen galt es am Sonntag, bei gnadenloser spanischer Sonne, mit Temperaturen weit über 30 Grad zu absolvieren.
Toni überraschte in beiden Rennen mit guten Leistungen. Mit den Plätzen 18 im ersten und Platz 11 im zweiten Lauf sammelte er wichtige Punkte für die Gesamtwertung.
Toni Finsterbusch:“ Im ersten Renen war ich gut gestartet. Ich konnte gut in der Gruppe, die um die Punkte gekämpft hat mitgehen. Hab mich dann leider Ende Start – Ziel verbremst und den Anschluss verloren.
Im zweiten Rennen war die Startphase sehr chaotisch. Ich hatte keinen guten Start, konnte aber in der ersten Kurve innen bleiben und habe wieder einige Plätze gut gemacht. Ich bin konstante Zeiten gefahren. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden.“

Das nächste Rennen findet am  22.06.14 in Barcelona statt.

Finsterbusch plant Neustart in Spanien: „Hohes Niveau in CEV“

20131125_FinsterbuschLehrreiche WM-Saison 2013 abhaken und nach vorne schauen

Der deutsche Motorrad-Rennfahrer Toni Finsterbusch ist 2013 mit Kiefer Racing in der Moto3-Weltmeisterschaft gestartet. Im Interview zieht der 20-Jährige aus Krostitz bei Leipzig Bilanz. Im kommenden Jahr plant Finsterbusch einen Neustart in der renommierten spanischen CEV-Meisterschaft.

Die WM-Saison ist Anfang November in Valencia zu Ende gegangen. Sie haben die erhofften Punkte leider auch in Spanien nicht einfahren können. Wie fällt Ihre sportliche Bilanz in 2013 aus?

Toni Finsterbusch: “Es war eine schwierige Saison für uns alle. Irgendwie war es wie eine Achterbahnfahrt mit Höhen und auch einigen Tiefen. Im Vorfeld hatten wir uns sportliche Ziele gesetzt, die wir leider nicht erreicht haben. Grundsätzlich war die Stimmung im Team sehr gut, allerdings haben wir alle auch Fehler gemacht. Wenn es in den Qualifyings gut lief, hatten wir Probleme im Rennen. Umgekehrt konnten wir nach einem schlechten Zeittraining häufig eine gute Rennperformance hinlegen. Ich persönlich habe in diesem Jahr eine ganze Menge Erfahrungen gesammelt und sehr viel dazugelernt.”

In 17 Rennen waren Sie rund um den Globus unterwegs. Auf welchen Strecken lief es gut und was bleibt Ihnen besonders in Erinnerung?

Toni Finsterbusch: “Im niederländischen Assen lief es eigentlich sehr gut. Da habe ich im Regentraining konstante Rundenzeiten in den Top-10 erzielt. Ansonsten bin ich auch auf den Strecken in Misano (Italien) und in Barcelona (Spanien) prima klar gekommen. Ich habe dazu sehr gute Erinnerungen an den Lauf in Australien, da habe ich mich rundum wohl gefühlt. Das aufregendste Rennwochenende in diesem Jahr war sicherlich das in Japan: In Motegi drohte eine Absage wegen Erdbeben, Nebel und diversen Taifun-Warnungen. Wir mussten aufgrund der Bedingungen ohne Trainingsläufe direkt ins Qualifying starten. Das war eine besondere Situation.”

Nach der Saison ist vor der Saison. Wie sehen Ihre Pläne für das nächste Jahr aus?

Toni Finsterbusch: “Die Planungen für 2014 laufen bereits seit einiger Zeit auf Hochtouren. Ich werde nicht in der WM starten und auch nicht mehr Moto3 fahren. Zurzeit deutet vieles darauf hin, dass ich im kommenden Jahr in der spanischen CEV-Meisterschaft in der Moto2-Klasse fahren werde. Die Gespräche verlaufen gut und wir sind zuversichtlich, dass wir in Kürze ein Ergebnis mitteilen können.”

Ein Wechsel von der WM in die CEV. Ist das ein Rückschritt?

Toni Finsterbusch: “Die WM steht natürlich im Fokus, aber aus der spanischen Meisterschaft kommen viele Topfahrer wie Luis Salom, Marc Márquez, Jorge Lorenzo oder Dani Pedrosa. Das Niveau ist dort sehr hoch, es wird sicherlich nicht einfach werden. Man kann ja auch sagen, dass ich einen Schritt zurück mache, um Anlauf für die nächste Hürde zu nehmen.”

Die spanische Meisterschaft hat einen sehr guten Ruf. Der Motorrad-Weltverband FIM soll die CEV ab 2014 schrittweise zu einer Europameisterschaft aufbauen. Wie ist der Stand der Dinge?

Toni Finsterbusch: “In der kommenden Saison wird die Serie zunächst ausgeweitet. Neben den sechs Veranstaltungen in Spanien stehen zwei weitere in Frankreich und Portugal im Kalender. Ab 2015 sind weitere Europa-Rennen geplant, die Serie soll dann einen EM-Status erhalten. Möglicherweise werden auch Läufe in Deutschland stattfinden.”

Wie sehen Ihre unmittelbaren Planungen für den Winter aus und mit welchen Zielen starten Sie in das nächste Jahr?

Toni Finsterbusch: “Ich trainiere momentan intensiv im Fitnessbereich und bereite mich darüber hinaus bestmöglich auf die neue Aufgabe vor. Ab Februar werden dann wohl die ersten Testfahrten mit dem neuen Team anstehen. Den Großteil der Strecken kenne ich bereits aus der WM. 2014  möchte ich mit guten Leistungen überzeugen und um vordere Platzierungen kämpfen. Alles Weitere wird sich ergeben.”

Finsterbusch in Valencia mit versöhnlichem Abschluss

FINSTERBUSCH_fwkon_33s0481Mit einem 24. Platz beim Saisonfinale im spanischen Valencia konnte Moto3-Pilot Toni Finsterbusch eine wechselhafte Saison in der Motorrad-Weltmeisterschaft noch zu einem versöhnlichen Ende bringen.

Mit schnellen Rundenzeiten konnte sich der 20-jährige Leipziger im Rennen am Sonntag von den nachfolgenden Gegnern absetzen, für eine Platzierung weiter vorne reichte es jedoch leider nicht. Valencia gilt als reine Fahrerstrecke, auf der die Punkteränge nahezu aussichtslos sind, wenn man von hinten startet. „Hauptsache, ich habe das Ziel gesehen. Am Ende bin ich doch noch 1:42er-Zeiten gefahren, hatte aber am Hinterrad kein so richtig gutes Gefühl, da ich immer gerutscht bin“, sagte Finsterbusch, der gleichzeitig eine Kampfansage für das nächste Jahr formulierte: „Ich werde stärker zurückkommen“, kündigte Finsterbusch per Twitter für die nächsten Wochen weitere Informationen zu seiner Zukunft an.

Mit seinem Sieg beim Saisonfinale sicherte sich der Spanier Maverick Vinales mit 323 Punkten auch Platz eins in der Moto3-Gesamtwertung vor seinen Landsleuten Alex Rins (311) und Luis Salom (302). Salom, der die Gesamtwertung lange angeführt hatte, musste in Valencia nach einem Sturz alle Titelhoffnungen begraben.