Zolder/Belgien: Top-Ten und MotoGP-Besuch

Für das Team Suzuki Mayer aus Passau stand am vergangenen Wochenende das erste von drei Auslandswochenende der laufenden Saison in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft IDM an. Die Reise führte das Team um Besitzer Thomas Mayer und seinen Piloten Toni Finsterbusch nach Belgien, wo auf der ehemaligen Formel1-Piste der fünfte und sechste Lauf der Superbike-Klasse anstand.

Bei dem Oschersleben-Rennen vor gerade mal 14 Tagen hatte sich Finsterbusch mit seiner Suzuki GSX-R 1000 unplanmässig abgelegt und sich am rechten Knöchel verletzt. «Das was anfänglich nach einem Bruch ausgesehen hat», erklärte Finsterbusch am Rande der Trainingssitzungen, «hat sich zum Glück nicht bestätigt. Das rührte noch von einer alten Verletzung her. Ein MRT-Termin kriegt man ja bekanntermaßen nicht so schnell, aber sollte sich bei der noch ausstehenden Untersuchung herausstellen, dass was an den Bändern ist, ist es jetzt eh zu spät.» Trotz intensiver Physiotherapie war der Sachse auch in Zolder noch nicht ganz schmerzfrei unterwegs und hantiere vor und nach dem Training fleißig mit Eisbeuteln auf seinem lädierten Fuß herum.

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Lausitzring: IDM-Podest in Reichweite

Sie ist wieder losgegangen und das lange Warten fand am vergangenen Wochenende endlich ein Ende. Die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft IDM startete in die Saison 2019. Die erste der acht IDM-Haltestellen war der zwischen Berlin und Dresden gelegene Lausitzring. Weit vorne mitspielen wollen in diesem Jahr in der Klasse IDM Superbike wieder das Team Suzuki Mayer aus Passau mit ihrem Schützling Toni Finsterbusch. Die Teambesitzer Werner und Thomas Mayer hatten schon frühzeitig den Vertrag mit dem Sachsen verlängert. «Wir haben gut zusammengearbeitet und wollen auf unseren Erfahrungen aus dem Jahr 2018 aufbauen», lautete die gemeinsame Erklärung.

«Ich bin startklar», hatte Finsterbusch vor seiner Abreise in die Lausitz verkündet. Nach Testfahrten in Brünn und auf dem Slovakiaring, wo er bei der Alpe Adria Meisterschaft sogar auf das Podest fahren konnte, wurde es Zeit. «Es kann jetzt endlich losgehen», so seine Meinung. «Es reicht mit Rumschauen, was andere Fahrer machen, die gefühlt schon zwei oder mehr Rennen gefahren sind.»
Seine überschüssige Energie konnte Finsterbusch dann bei den Trainings am Lausitzring abarbeiten. Startreihe 2 und Startplatz 6 hieß seine Bilanz. «Nicht zufrieden, aber es sollte im Rennen noch was gehen», lautete dann auch die Antwort des Leipzigers. Änderungen liess der Pilot an seiner Suzuki GSX R 1000 nicht mehr vornehmen. Der übliche große Kundendienst wurde vom Team um Thomas Mayer dann sorgfältig erledigt.

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IDM Hockenheim: Runde Sache

Das Team Suzuki Mayer und sein Schützling Toni Finsterbusch hatten sich für das vergangene Wochenende so einiges vorgenommen. Auf dem Hockenheimring traf man sich, um beim Finale der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft nochmals Gas zu geben. Der vorherige Blick auf die Punktetabelle barg noch reichlich Zündstoff. Auch wenn die drei ersten Plätze der Gesamtwertung nicht mehr in Reichweite lagen, waren die Abstände zwischen Platz 4 und 8 überschaubar und noch für die eine oder andere Überraschung gut.

«Nach hinten kann mir nichts passieren», erklärte Finsterbusch vor dem Start ins IDM- Wochenende beim Blick auf die Tabelle, auf der er als Achter unterwegs war. «Aber ich will auf jeden Fall noch ordentlich Punkte holen, um mich in der Gesamtwertung zu verbessern.» Alleine war er mit dem Plan nicht und auch seine Kollegen gaben schon im Training mächtig Gas. Vor allem im zweiten Training hatte er den Bogen raus, verbesserte seine Vormittagszeit um fast eine Sekunde und sicherte sich mit Rang 6 einen Platz in der zweiten Startreihe.

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IDM Assen: Nasser Anfang und gutes Ende

Ein vorletztes Mal in diesem Jahr packten das Team Suzuki Mayer aus Passau und sein Schützling Toni Finsterbusch ihre Suzuki GSX-R 1000 ein und machten sich auf den Weg zur nächsten Veranstaltung der Internationalen Deutschen Meisterschaft. Beim sechsten Rennwochenende der Saison führte der Weg am vergangenen Wochenende ins benachbarte Ausland, wo die IDM-Superbike-Klasse auf der Grand-Prix-Strecke im niederländischen Assen erneut auf Punktejagd ging.

«Alles schick bei mir», verkündete Toni Finsterbusch während seiner Fahrt nach Assen, die er mit IDM-Konkurrent Julian Puffe gemeinsam in Angriff genommen hatte. «An Assen habe ich gute Erinnerungen aus meiner Zeit in der Weltmeisterschaft, da habe ich Punkte geholt und während eines Regentrainings war ich sogar mal in den Top Ten.» Die Strecke war also gut bekannt, allerdings nicht mit einem Superbike. «Der Unterschied ist natürlich riesig. Sie ist recht flüssig, aber mit einem Superbike natürlich mehr Arbeit. Der Belag ist nicht so wellig wie zuletzt der am Lausitzring. Das kommt uns hoffentlich entgegen.»

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Heißes IDM-Rennen in Oschersleben

Die Motorsportarena Oschersleben war am vergangenen Wochenende die zweite von sieben Stationen der Internationalen Deutschen Meisterschaft 2018. Die Klasse Superbike, unter ihnen auch das Team Suzuki Mayer mit dem Neuzugang Toni Finsterbusch, war zu Gast bei der FIM-Endurance-Weltmeisterschaft. Während die Langstrecken-Piloten bei einem Acht- Stunden-Rennen antraten, stand für die IDM-Piloten Meisterschaftslauf 3 und 4 auf der Liste.

Bereits am Donnerstag ging es bei dem etwas anderen Event mit dem ersten Freien Training los. «Alles wunderbar», erklärte Finsterbusch nach seiner Ankunft im Fahrerlager. «Wir hatten hier vorab noch einen Test. Vor allem die Fahrwerksabstimmung beim Hinterrad war ja unser Knackpunkt beim Auftakt.» Der Test hatte bei brennenden 32 Grad stattgefunden. Auch ein gutes Training für das IDM-Wochenende, bei dem ähnliche Temperaturen aufgerufen wurden. «Die IDM-Teams mussten ja wegen der WM im Zelt arbeiten», schildert er die Hitzeschlacht. «Auf ein Engagement in der Langstrecke hatte ich bewusst verzichtet. Ich wollte mich auf die IDM Superbike konzentrieren, ansonsten gerne und jederzeit.»

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